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segantini - das konzept

SEGANTINI
Der Magier des Lichts

Giovanni Segantini wurde 1858 in Arco geboren. Nach dem Tod seiner Mutter 1865 wuchs er bei seiner Stiefschwester in Mailand auf. Nach turbulenten Jahren belegte er Abendkurse an der Akademie Brera. 1880 lernte er Bice Bugatti kennen, mit der er bis zu seinem Tod in tiefer Liebe verbunden war. Zunächst arbeitete er mehrere Jahre an verschiedenen Orten in der Brianza nördlich von Mailand, dann im Graubündener Savognin, bis er sich 1894 mit der Familie im Oberengadiner Maloja niederließ.

Die Kraft, die seinen Bildern innewohnt, schöpft er aus einer zutiefst empfundenen Zwiesprache mit seiner Umwelt - er malt die zum Teil sehr großformatigen Bilder bei Wind und Wetter in freier Natur.
Das unglaubliche Licht in seinen Bildern zaubert Segantini, indem er Striche aus reiner, ungemischter Farbe auf die Leinwand setzt und danach die Zwischenräume mit der Komplementärfarbe füllt. Strich für Strich wächst so das Bild seiner Vollendung entgegen.

Auf Einladung seiner Enkelin Gioconda Segantini verbrachte E.G. einige Tage in Maloja und folgte dort den Wegen des Malers. Er gewann 10 ERDEN an den Entstehungsorten der Bilder Segantinis. Die letzte ERDE grub E.G. auf dem Schafberg bei Pontresina, wo Giovanni Segantini am 28. September 1899 bei der Arbeit am Bild LA NATURA aus dem Triptychon der Natur starb.