aktuell
terragrafie
projekte
stromboli
jallikattu
das konzept
die erdbilder
die fundstellen
die reise
vulkane
sumatra
segantini
puja
maka wakan
menabe
mission
london - paris
reis
arles (van gogh)
rarámuri
pirosmani
europa
songlines
terroir
shoa
sinai
eisfeuer
go west
amazonas
kailas
afrika
aotearoa
london
amberger gelb
wein
salz
l'ocre
elefanten im schnee
todesstreifen
atlantis
dresden
værøy
terra di siena
die alpen
die berliner mauer
99 fotografien
installationen
ausstellungen
bücher
editionen
texte
galerien
links
vita
kontakt - impressum

jallikattu - das konzept

JALLIKATTU

Seit vorchristlichen Zeiten findet im südindischen Tamil Nadu das JALLIKATTU-Ritual zur Zeit des Erntedankfestes Pongal statt.

Dabei versucht eine größere Anzahl Männer, den aus einer Kammer stürmenden, reich geschmückten Zebustier am Höcker zu packen und sich über eine bestimmte Distanz oder eine bestimmte Zeit lang daran fest zu halten.

Jeder dieser sich vor der Kammerpforte eng drängenden, in Trikots mit Nummern gekleidete Kämpfer will siegen. Wenn dies ein Mann geschafft hat, wird er unmittelbar darauf reich, meist mit Sachgeschenken belohnt, die sofort ergriffen werden. In dem Gedränge vor der Kammer kommt es oft zu turbulenten Szenen, wenn zum Beispiel ein Stier aus dem Geläuf zurückkehrt und im Gedränge mitmischt. Bis zu 800 Bullen absolvieren den Parcours an einem Ort an diesem
Hat der Stier gewonnen, erhält der Züchter, der oft auch ein Kämpfer ist, den Preis.

Der Ursprung dieses, nach Jahren des Verbots, wieder sehr populärer gewordenen Spektakels mit Tausenden Zuschauern, liegt einerseits in der Auswahl dieser Zebustiere für die Zucht, andererseits im Kampf der Männer um ihre soziale Stellung in der Gesellschaft.

Die ERDEN für dieses Projekts  stammen aus den Stierkammern der Jallikattu-Orte Avaniyapuram, Palamedu und Algananallur. Sie werden durch zwei ERDEN der Tempel Sri Meenakshi in Madurai und Malaykunda in Vempalli ergänzt.