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Höllentalferner

 

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Der Höllentalferner ist ein Gletscher im Westen des Wettersteingebirges. Als Kargletscher bedeckt er den oberen Teil des Höllentales und befindet sich vor Sonneneinstrahlung gut geschützt zwischen den Riffelwandspitzen und der Zugspitze in einem Felskessel.
Der Höllentalferner bedeckte im Jahr 2010 eine Fläche von zirka 22 Hektar. Damit ist er nach dem Nördlichen Schneeferner der zweitgrößte Gletscher Deutschlands. Er ist etwa einen Kilometer lang und bis zu 700 Meter breit. Das Eisvolumen wurde im Jahr 2010 zu 2,4 Mio. m³ bestimmt. Die mittlere Eisdicke betrug 10,6 m bei einer maximalen Mächtigkeit von 51,8 m. Der Höllentalferner ist der einzige deutsche Gletscher mit einer „richtigen“ Gletscherzunge. Trotz seiner relativ niedrigen Lage von nur 2570 m bis hinunter auf 2200 m ist der Gletscher nicht akut in seinem Bestand gefährdet, da er durch seine Lage in einem tief eingeschnittenen Kessel sowie durch die Speisung mit Lawinenschnee (Lawinenkesselgletscher) von der Klimaerwärmung weniger stark betroffen ist.
Bei der Besteigung der Zugspitze durch das Höllental muss der Höllentalferner überwunden werden. Je nach Jahreszeit stellt dabei die Randkluft des Gletschers beim Übergang zum Klettersteig eine Schlüsselstelle dar.


◼︎ Wikipedia