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SHOA

2005

Zwischen 1937 und 1945 wurden 6 Millionen Juden von den Nationalsozialisten und ihren Helfershelfern ermordet. Das Projekt SHOA soll an diese Opfer erinnern.

Dafür wird von 25 Orten in Europa ERDE gewonnen. Die ausgewählten Plätze stehen stellvertretend für all jene Orte, an denen Juden dem Holocaust zum Opfer fielen.

Jede Fundstelle wird mit einer Fotografie des Himmels, der ERDE und der vier Himmelsrichtungen dokumentiert. Die geografische Position des Ortes wird mit GPS bestimmt und festgehalten.

Die entstehenden quadratmetergroßen Terragrafien werden erstmalig freskal ausgeführt. Durch die Anwendung der Freskotechnik wird die Reinheit der ERDE nicht angetastet.
Die Fresken sollten in ein bestehendes oder ein hierfür zu errichtendes Gebäude integriert werden. Die Komposition der Installation wird durch die historischen und architektonischen Gegebenheiten der Räume bestimmt.

Das stringente Konzept und die abstrakte Gestaltung des Werkes schaffen einen Assoziationsraum, in dem der Betrachter zu einer eigenen, individuellen Auseinandersetzung mit dem Holocaust findet.

SHOA

Die Kassette

Eine Kassette mit 24 Terragrafien im Format 50 x 50 cm

Erschienen 2006 
Geplante Auflage 50 Exemplare
Realisierte Auflage 6 Exemplare